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Limone sul Garda
SONNE, WASSER, BERGE UND ZITRONEN:
Der Name des Ortes kommt vom lateinischen Wort "Limen", was soviel wie Grenze bedeutet. Umgeben vom Gebirge und Wasser waren früher Fischfang, Oliven und Zitronenanbau wichtige wirtschaftliche Einnahmen. 1932 wurde die Gardesana Occidentale, eine sehr schöne Aussichtsstraße, fertiggestellt und somit wurde Limone aus seiner Isolation gerettet. Nach den Weltkriegen begann der Fremdenverkehr. Die Einwohner fingen nun an, das kleine Fischerdörfchen in einen Fremdenverkehrsort umzuwandeln, und nun ist er einer der wichtigsten hier am Gardasee.
Limone wurde 1979 mit der Entdeckung des Apolipoproteins A-1 Milano richtig berühmt. Das Protein bewirkt die rasche Beseitigung der Fette in der Arterien und ist somit die wirksamste Waffe gegen Arteriosklerose und Herzinfarkt. Dieses Protein befindet sich nur im Blut von einigen Einwohnern aus Limone und alle Träger stammen von einem einzigen Ehepaar ab.
The name for the village comes from the latin word "Limen", which means border. Surrounded by mountains and water the economic was based on fishing, olives and lemons. Then in 1932 the Gardesana Occidentale was completed and at last isolation came to an end. After the worldwars tourism started. The inhabitants started to transform the little fishing village into a tourist resort, which is now one of the most important ones at Lake Garda.

Die Kirche San Pietro
Die Kirche liegt in einem Olivenhain an der Straße, die von Limone nach Tremosine hoch führt. Sie ist eine der ältesten Kultstätten am Gardasee. In einer Schrift des Papstes Urban III. aus dem Jahre 1186 wird diese Kirche bereits erwähnt. Sie besteht aus einem einzigen Kirchenschiff und beherbergt in ihrem Inneren wertvolle Fresken aus dem 13. und 14. Jh. Am 29. Juni wird der Schutzpatron gefeiert.

Die Kirche San Rocco
Diese Kirche wurde im 16. Jh. als Weihgabe gegen die Pest erbaut; vor kurzem ist sie nun restauriert worden. Sie fügt sich harmonisch ins Landschaftsbild ein, und bietet in ihrem Inneren originelle Dekorationen. Am 16. August wird das Kirchweihfest dieses Schutzheiligen gefeiert.

Die Pfarrkirche

Die Pfarrkirche wurde im Jahre 1691 von Andrea Pernici aus Como gebaut und dem Heiligen Benedikt geweiht. Sie ersetzte eine andere, kleinere Kirche, die noch aus der Zeit vor dem 11. Jh. stammen dürfte. In der Kirche befinden sich viele Kunstwerke: am Hauptaltar finden wir die "Deposizione" (Die Niederlegung Christi) von Battista d'Angolo alias Moro aus dem Jahre 1547, und seitlich zwei große Gemälde: "La Cena in casa di Simone fariseo"(Das Abendmahl im Hause Simons des Pharisäers) und "L'adorazione dei Magi" (Die Heiligen Drei Könige) von Andrea Celesti (1637-1712). Kostbar ist der barocke Kreuzaltar aus gelbem Veroneser Marmor. Er hat vier gezwirbelte Säulen und einen Tabernakel von außergewöhnlicher Verarbeitung. Der lebensgroße Christus ist aus Buchsbaumholz. Der Altar des Heiligen Antonius aus Stuck und bearbeitetem Marmor trägt ein Bild des Limoneser Malers und Porträtisten Antonio Moro (1820-1899). In der Sakristei befindet sich ein wunderschöner, von Giacomo Lucchini geschnitzter Schrank. Tägliche Messfeier.

Die Ölfabrik des landwirtschaflichen Konsortiums der Olivenbauern (Coop. Agricola Possidenti Oliveti)

Das in Limone produzierte Öl hat aus organoleptischer Sicht ganz besondere Eigenschaften, die durch das Klima, den Boden und die Pflanzenvielfalt bedingt sind. Der Ernte und der Verarbeitung der Oliven wird eine besondere Aufmerksam gewidmet: Die Ernte wird mit Hilfe einer langen Sprossenleiter ausschließlich von Hand ausgeführt. Das Kaltpressen erfolgt hingegen nach alter Tradition mit Hilfe von zwei schweren Mühlsteinen. Das Öl können Sie das ganze Jahr über in der Verkaufsstelle der Ölmühle erwerben. Die Ölfabrik ist von Juli bis September von 16.30 bis 18.30 Uhr dem Publikum zugänglich.

Das Missionszentrum Comboni

Es liegt etwa zwei Kilometer vom Zentrum entfernt in der Gegend "Tesöl" und beherbergt das Geburtshaus des Erzpriesters Daniele Comboni (1831-1881). Er war der erste Bischof Schwarzafrikas und Gründer der Missionsinstitute "Missionari Comboniani" und "Pie Madri della Nigrizia". Am 17. März 1996 wurde er von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Tägliche Messfeier.

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